Letztes Heimspiel der Saison der Damen III — Spannung bis zum Schluss


Zum letz­ten Heim­spiel der Sai­son gin­gen wir freu­dig und hoch­mo­ti­viert an den Start. Die Stim­mung in der Hal­le war gut und wir woll­ten uns noch ein­mal von unse­rer bes­ten Sei­te zei­gen.

Ers­tes Spiel gegen Tex-Ukr J.

Im ers­ten Spiel tra­fen wir auf Tex-Ukr J. Von Beginn an ent­wi­ckel­ten sich vie­le schö­ne und umkämpf­te Ball­wech­sel. Beson­ders in der Annah­me und im Zuspiel zeig­ten wir eine soli­de Leis­tung und konn­ten uns damit immer wie­der gute Angriffs­mög­lich­kei­ten erar­bei­ten. Den­noch hat­ten wir pha­sen­wei­se Pro­ble­me bei den Auf­schlä­gen sowie in der Durch­schlags­kraft im Angriff.
Die ers­ten bei­den Sät­ze konn­ten wir knapp, aber ver­dient für uns ent­schei­den (25:21, 25:23). In den dar­auf­fol­gen­den Sät­zen schli­chen sich jedoch meh­re­re klei­ne Eigen­feh­ler ein – vor allem in der Abspra­che und Kom­mu­ni­ka­ti­on. Die­se Unsi­cher­hei­ten kos­te­ten uns den Rhyth­mus, sodass wir die nächs­ten bei­den Sät­ze mit 22:25 und 21:25 abge­ben muss­ten.
Somit ging es in den fünf­ten und ent­schei­den­den Satz. Trotz gro­ßem Kampf­geist reich­te es am Ende lei­der nicht ganz, und wir muss­ten die­sen mit 9:15 an die Geg­ner abge­ben. Auch wenn die Ent­täu­schung zunächst über­wog, konn­ten wir vie­le wich­ti­ge Erkennt­nis­se aus dem Spiel mit­neh­men, an denen wir im Trai­ning und in den kom­men­den Spie­len wei­ter­ar­bei­ten wer­den.

Zwei­tes Spiel gegen Röhs­dorf J.

Im zwei­ten Spiel tra­fen wir auf Röhs­dorf J. Der Start ver­lief holp­rig: Vie­le klei­ne und ver­meid­ba­re Feh­ler – sowohl in der Annah­me als auch bei den Auf­schlä­gen – führ­ten dazu, dass wir den ers­ten Satz deut­lich mit 15:25 ver­lo­ren.
Im zwei­ten Satz tra­ten wir deut­lich selbst­be­wuss­ter auf. Die Stim­mung auf dem Feld wur­de bes­ser, wir unter­stütz­ten uns gegen­sei­tig mehr und kämpf­ten um jeden Ball. Die­se posi­ti­ve Ener­gie zahl­te sich aus, und wir gewan­nen den Satz knapp mit 25:23.
Der drit­te Satz ver­lief dann deut­lich sou­ve­rä­ner. Mit druck­vol­len Auf­schlä­gen, sta­bi­len Annah­men und gut auf­ge­bau­ten Angrif­fen setz­ten wir den Geg­ner stark unter Druck und ent­schie­den den Satz klar mit 25:15 für uns.
Im vier­ten Satz mach­ten sich jedoch lang­sam die Kräf­te bemerk­bar. Die Kon­zen­tra­ti­on ließ etwas nach, und wir muss­ten die­sen Durch­gang mit 18:25 abge­ben. Wie schon im ers­ten Spiel ging es erneut in den fünf­ten Satz.
Dort mobi­li­sier­ten wir noch ein­mal alle Reser­ven. Mit gro­ßem Wil­len, Team­geist und letz­ter Kraft kämpf­ten wir um jeden Punkt – und wur­den belohnt. Wir gewan­nen den ent­schei­den­den Satz mit 15:11 und sicher­ten uns damit den ver­dien­ten Sieg.

Fazit
Ins­ge­samt war es ein sehr durch­wach­se­ner Heim­spiel­tag mit Höhen und Tie­fen. Den­noch haben wir nie auf­ge­ge­ben, wei­ter­ge­kämpft und uns am Ende für unse­ren Ein­satz belohnt. Beson­ders der Team­geist und die Moral waren ent­schei­dend. Mit vie­len neu­en Erkennt­nis­sen und gestärk­tem Zusam­men­halt bli­cken wir moti­viert auf das zukünf­ti­ge Trai­ning und die kom­men­den Spie­le.